September 26, 2009

Neu und demnächst hier: Die Abenteuer von LAMBI-MAN

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… be part of it

September 16, 2009

„Heul doch!“ oder „Über die Anatomie des Jammerlappens“

Wie Ihr sicher wisst verfügt das menschliche Hirn über vier Areale mit unterschiedlichen Funktionen. Da wäre zum einen der Frontallappen (zuständig für die Koordination der Bewegungen), außerdem der Parietallappen (zuständig für das räumliche Vorstellungsvermögen), der Occipitallappen (unser Sehzentrum) und der Temporallappen (für Sprache und Gedächtnis). Der Deutsche allerdings weist eine anatomische Besonderheit auf, er verfügt über den sogenannten Jammerlappen.

Der Jammerlappen (zuständig für Schwarzmalerei, Misanthropie und Pessimismus) ist eng mit der Motorik im Kieferbereich verbunden -> respektive mit jener Muskulatur die für das nach-unten-ziehen der Mundwinkel zuständig ist, nimmt aber auch Einfluss auf das Sprachzentrum und die übrige Motorik. Der Jammerlappen passt sich der Umgebung an und ist je nach Situation unterschiedlich stark im Einsatz; während er seine Funktionen in Sommermonaten bei moderat-freundlichen Temperaturen und Urlaubsatmosphäre auf ein Minimum reduziert, erreicht er zu Herbstbeginn und zu Wahlperioden oftmals die Grenzen seiner Kapazitäten.

Oftmals reicht es aus genau hinzuhören, um sich den speziellen Charakteristika des Jammerlappens bewusst zu werden. Wer dieser Tage durch die Fußgängerzonen deutscher Städte streift hört nicht selten:

„Was soll ich denn wählen, wird doch eh nicht besser“

oder auch:

„Alles nur Lügner und auf ihren eigenen Vorteil bedacht, da bleib ich lieber zuhause und kipp mir einen hinter die Binde“

Eine Eigenart des Jammerlappens (und insbesondere seines Besitzers) ist die blinde Selbstverständlichkeit seinesgleichen in jeder Umgebung innerhalb kürzester Zeit zu orten, um sich in seiner Erbärmlichkeit zu bestätigen oder funktionell zu erweitern. Auf rituellen Begegnungen wie Stammtischen und Kaffekränzchen werden dann Jammer-Aspekte miteinander verglichen und gegebenenfalls in das eigene Repertoir neu aufgenommen.

Aus evolutionärer Sicht ist anzunehmen das sich dieses Hirnareal noch erweitert und mittelfristig angrenzende Areale die sich mit Logik, Vernunft, Zuversicht und guter Laune beschäftigen, verdrängt. Die Wissenschaft hat sich in diesem Fall schon auf eine neue taxonomische Begrifflichkeit geeinigt, nämlich die des „Jammersacks“.

In diesem Sinn: auf eine erfolgreiche Bundestagswahl!

PS: Ich bin wieder da.

Juli 11, 2009

My Tribute

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Februar 21, 2009

Mausetot ! … Socks, ehemalige First-Cat und Präsidenten-Haustier, ist verstorben

SOCKS WHITE HOUSE

Nach langer Zeit der Krankheit ist die wohl berühmteste Katze der Welt von uns gegangen.

Socks war eine Tuxedo-Katze – schwarz mit einem weißen Hals und weißen Pfoten. Chelsea Clintons Lieblingstier machte erstmals im November 1992 Schlagzeilen, als Bill Clinton die Präsidentschaftswahl gewonnen hatte und die Familie noch im Amtssitz des Gouverneurs in Little Rock lebte. Im Weißen Haus hatte Socks zunächst ein schönes Leben mit viel Auslauf.

Eine eindeutige Verschlechterung trat Ende 1997 ein, als der Retriever Buddy ins Weiße Haus kam. Das Verhältnis zwischen Katze und Hund blieb stets unterkühlt. Das hinderte die damalige First Lady Hillary Clinton aber nicht daran, 1998 ein Buch mit Briefen von Kindern an die beiden Weiße-Haus-Tiere zu veröffentlichen, unter dem Titel „Dear Socks, Dear Buddy“.

Prominente Katzen möchten ihrem Bedauern Ausdruck verleihen.

Hello Kitty Cat: „Hug me cause i’m soooo sweet and sad“

Garfield: „zzz …. zzz … zzz … zzz…“

Sylvester: „Hat jemand Tweety gesehen!?“

der gestiefelte Kater aus Shrek: „Es war eine söne Seit mit Dir baby“

Auf der offiziellen Trauerfeier werden außerdem erwartet:

Scratchy, Azrael, Snowball II, Simba, Spot sowie Cat-Woman

Ruhe in Frieden Socks

Januar 17, 2009

„My Dear Friend“

Ein Gastbeitrag:

gezeichnet, geschrieben und entworfen von Manuel Haemer

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